[Lesenswert] Information über Uran-Munition

[Lesenswert] Information über Uran-Munition (Depleted Uranium, DU)

Die Universität Oldenburg hat einen Text veröffentlicht, der sich mit Uran-Munition (DU Munition) beschäftigt. Der Text richtet sich auch an “Nicht-Physiker/innen” und erklärt die physikalischen Eigenschaften und die Auswirkungen dieser Munition. Primär werden die Geschosse zur Zerstörung von gepanzerten Fahrzeugen verwendet. Der Großteil der Bewegungsenergie wird dann beim Aufprall in Wärmeenergie umgewandelt. Das macht diese Munition so effektiv.
Das Thema Uran-Munition ist in der öffentlichen Wahrnehmung noch nicht angekommen. Es ist nichts anderes, als ein verschwiegenes Kriegsverbrechen.

Nach NATO-Angaben wurde Uran-Munition im Golfkrieg und auf dem Balkan eingesetzt; auch im Irak-Krieg im Jahre 2003 kam Uran-Munition zum Einsatz. Informationen des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums zufolge wurde im Golfkrieg von verschiedenen Waffensystemen eine Uran-Menge von insgesamt etwa 330 Tonnen verschossen. Der größte Teil davon stammte aus der „GAU-8“ Bordkanone (Kaliber 30 mm) des US-Kampfflugzeugs „A-10“: ca. 784.000 Geschosse mit insgesamt ca. 230 Tonnen Uran.

Nach Angaben aus dem deutschen Verteidigungsministerium wurden von demselben Kampfflugzeug im Kosovo 31.000 Uran-Geschosse und in Bosnien/Herzegowina 10.800 Uran-Geschosse abgefeuert. Dies entspricht einer Uran-Menge von ca. 11,5 Tonnen.
[…]
In den betroffenen Gebieten sind durch den Einsatz von Uran-Munition erhebliche Mengen von Uranstäuben und Uran-haltigen Aerosolen entstanden, die durch Aufwirbelung immer wieder in die Umgebungsluft gelangen und somit eine Gefahr für sich dort aufhaltende Menschen bilden können. Eine mögliche Gefährdung durch die Strahlung von auf dem Boden abgelagertem Uran oder von dort liegenden Blindgängern ist demgegenüber vernachlässigbar.
Quelle: www.uni-oldenburg.de


Die Gefahren von Uran Munition

Laut einer Analyse der Internationalen Koalition für die Ächtung der Uranwaffen (ICBUW) schädigt abgereichertes Uran (Depleted Uranium, DU) die DNA auf zweifache Weise: als Schwermetall wirkt es chemotoxisch und als Alphastrahler radiotoxisch. Für den Bericht wurden über 50 qualifizierte Studien ausgewertet.
Quelle: wikipedia

Die grösste Gefahr von Uran-Munition ist der toxischen Staub, der durch die Verwendung entsteht. Nicht die Strahlung, die von den Überresten der Geschosse ausgeht, diese ist vernachlässigbar”. Das Schwermetal lagert sich im Körper ab und kann Nieren und Leber schädigen. Es wird Zeit für ein weltweites Verbot von Uran-Munition. Hier finden Sie die Internetseite der ICBUW Deutschland (deutsche Koalition zur Ächtung von Uranwaffen).

Uranmunition wird, soweit bekannt, von den Streitkräften von 21 Staaten bevorratet: USA, Russland, Großbritannien, Volksrepublik China, Schweden, Niederlande, Griechenland, Frankreich, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Türkei, Ägypten, Vereinigte Arabische Emirate, Kuwait, Israel, Saudi-Arabien, Irak, Pakistan, Thailand, Südkorea, Japan.
Quelle: wikipedia


Lesen Sie den ganzen Artikel über Uran-Munition auf der Seite der Universität Oldenburg.


https://www.uni-oldenburg.de/physik/forschung/ehemalige/uwa/rad/du/
https://de.wikipedia.org/wiki/Uranmunition#Chemische_Wirkung
http://www.uranmunition.org/

 

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