[Zitat] Martin Schulz – Vereinigte Staaten von Europa

„Seit 1925 (…) fordert die SPD die Vereinigten Staaten von Europa. (…) Und deshalb frage ich Euch: Warum nehmen wir uns eigentlich jetzt nicht vor (…) spätestens im Jahre 2025 diese Vereinigten Staaten von Europa verwirklicht zu haben?“

Martin Schulz

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Segel setzen Genossen, es ist Europawahl!

Ein Kommentar zur Europawahl 2019 (cui bono?)

Vom 18. Januar bis zum 20. Januar 2019 fand die Klausurtagung der Berliner SPD-Fraktion mit immerhin 100 Personen statt.[1] Der Tagungsort war das Hotel „Yachthafenresidenz Hohe Düne“,[2][3] ein Viersternehotel mit 5 Bars und 6 Restaurants, eines davon mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Mit den Steuergeldern der Bürger wird ein Luxus Hotel bezahlt, in dem dann Politiker darüber beraten, wie sie nun endlich dafür Sorge tragen können, dass die Bürger mehr Geld in der Tasche haben. Ein Stück Realsatire, aufgeführt von Rolex-Sozialisten. Wo auch sonst lässt es sich denn besser über die Armut der Anderen, den Mindestlohn, Altersarmut und Pflege, Obdachlosigkeit (Punkt 3.1) oder andere soziale Probleme unserer Gesellschaft reden, als in einem Viersternehotel und auf Kosten derer, über deren „Würde“ man nun dringend mal wieder so kurz vor den Wahlen reden muss?

Aber bitte sprechen Sie nicht über das Fehlverhalten der SPD, denn dass könnte den „Rechten“ helfen. Es wäre besser diese Tür zuzulassen, sonst könnten mit dem frischen Wind auch neue Gedanken in die linke Echokammer kommen.

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[Zitat] Helmut Schmidt über das Denken in Legislaturperioden

„Es gehört zu den unvermeidlichen Schwächen der Demokratie, dass nicht wenige Entscheidungen im Hinblick auf die nächste Wahl getroffen werden. Politik ist in der Regel auf Maximal vier oder fünf Jahre angelegt, und die Verführungen zu opportunistischem Verhalten sind erheblich. Es zeichnet politische Führer wie Churchill, de Gaulle oder Adenauer aus, dass sie nicht nur die nächste Wahl, sondern auch das langfristig Notwendige im Blick hatten.

Der Trend, nur noch in Legislaturperioden zu denken, hat seither erheblich zugenommen.

Helmut Schmidt

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[Zitat] Alexander Deichsel – die Religion der Neuzeit

„Ferdinand Tönnies hat aufgedeckt, dass die öffentliche Meinung in gesellschaftlichen Strukturbeziehungen jener regulierenden Kraft entspricht, die in gemeinschaftlichen Lebenszusammenhängen die Religion wahrnimmt. […]

Die Öffentliche Meinung ist die Religion der Neuzeit.“

Alexander Deichsel

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[Zitat] Norbert Bolz über Themen, Meinungen und Moral

„Aber auch Journalisten begegnen Ihnen nämlich nicht mehr analytisch und mit Argumenten, sondern sie verschmelzen Themen mit Meinungen und sie verschmelzen Meinungen mit moralischen Bewertungen. Ich glaube, das ist der Schlüssel zum Verständnis, mit dem was passiert in der Öffentlichkeit unserer Tage.

Ihnen werden nicht einfach nur Informationen angeboten. Sondern die Informationen sind mit bestimmten Meinungen, die man zu diesen Informationen haben soll, verknüpft. Und diese Meinungen nun wiederum sind eng verknüpft mit moralischen Bewertungen. Sodass Sie also, wenn Sie bestimmte Meinungen nicht selber vertreten, automatisch in der Ecke der Bösen stehen. Ja, das ist, glaube ich, das große Problem.

Und genauso formiert sich eben dann doch der Gesinnungsjournalismus, der jede abweichende Meinung skandalisiert und der auch jedem den Preis deutlich macht, den man Zahlen muss, wenn man nonkonformistisch sein will, wenn man eine abweichende Meinung äußern will.
Dieser Preis wird immer höher.“

Norbert Bolz Weiterlesen

[Zitat] Friedrich August von Hayek – Missbrauch der Freiheit

„Missbrauch“ der Freiheit?
„Freiheit, die nur gewährt wird, wenn im voraus bekannt ist, dass ihre Folgen günstig sein werden, ist nicht Freiheit.

Wenn wir wüssten, wie Freiheit gebraucht werden wird, würde sie in weitem Maße ihre Rechtfertigung verlieren. Wir werden die Vorteile der Freiheit nie genießen, nie jene unvorhersehbaren Entwicklungen erreichten, für die sie die Gelegenheit bietet, wenn sie nicht auch dort gewährt ist, wo der Gebrauch, den manche von ihr machen, nicht wünschenswert erscheint. Es ist daher kein Argument gegen individuelle Freiheit, dass sie oft missbraucht wird …

Unser Vertrauen auf Freiheit beruht nicht auf den vorhersehbaren Ergebnissen in bestimmten Umständen, sondern auf dem Glauben, dass sie im Ganzen mehr Kräfte zum Guten als zum Schlechten auslösen wird.“

Friedrich August von Hayek

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[Zitat] Jerome David Salinger – Taubstumm

„Ich dachte, dann könnte ich so tun, als wäre ich einer von diesen Taubstummen. Auf diese Weise brauchte ich mit keinem irgendwelche verfluchten dummen sinnlosen Gespräche führen. Wenn jemand mir was sagen wollte, müsste er es auf einen Zettel schreiben und mir hinschieben. Nach einer Weile fänden sie das sicher ungeheuer Langweilig, und dann wäre ich mit Unterhaltungen für den Rest meines Lebens durch. Alle würden glauben, ich wäre einfach ein armer taubstummer Arsch, und mich in Ruhe lassen.“

Jerome David Salinger (Holden Caulfield)

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[Zitat] Goethe – Irrtum statt Wahrheit

“Es war die Art zu allen Zeiten, […] Irrtum statt Wahrheit zu verbreiten.
So schwätzt und lehrt man ungestört; Wer will sich mit den Narrn befassen?
Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört,
Es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.”

Johann Wolfgang von Goethe
(Mephistopheles)

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[Vortrag] Reinhard Haller – Die Narzissmus-Falle

Rating:

Prof. Dr. Reinhard Haller – Die Narzissmus-Falle
(Arbeiterkammer Vorarlberg, 2013)

Im Durchschnitt, so Prof. Dr. Reinhard Haller, blickt eine Frau zwei Jahre ihres Lebens in den Spiegel. „Spieglein, Spieglein an der Wand …“


In jedem von uns versteckt sich ein Narzisst, der im Angesicht des nervenaufreibenden Straßenverkehrs oder manchmal auch im Alkoholrausch auf sich aufmerksam macht. Aber nicht bei allen Menschen sind die Auswirkungen gleich. Denn die Mehrheit leidet nicht unter dem eigenen Narzissmus oder lässt andere darunter leiden.
Narzissmus ist nicht das Gleiche wie Selbstliebe, wie Prof. Dr. Reinhard Haller richtigstellt, sondern eine „Selbstsucht“, denn mit Liebe oder Zuneigung hat Narzissmus nichts gemeinsam. Zusammen mit der Unfähigkeit Empathie für andere zu empfinden, ist es das Rezept, um seiner Umwelt Leid zuzufügen, ohne dieses selber Wahrzunehmen, oder Wahrnehmen zu können.

Sich selber als „unfehlbar“ (…) zu bezeichnen, hat da aber dann doch eine ganz andere Güte.

Prof. Dr. Reinhard Haller erklärt, wie wir Narzissmus erkennen können und wie wir mit diesen Menschen umgehen könnten. Mit Humor, so sein Tipp.

Am Ende wird noch ein ironischer (…) Selbsttest vorgestellt („Meine Hobbys sind … fotografiert werden“).

Mit einem Augenzwinkern und vielen Anekdoten aus dreißig Jahren Berufserfahrung eines Psychiaters, (wofür sich Herr Prof. Dr. Haller nun wirklich nicht Entschuldigen muss), erklärt er den Zuschauern diese Persönlichkeitsstörung.
Vielen Dank für diesen lehrreichen und unterhaltsamen Vortrag; Wissen fürs Leben. (Wissen vernetzen).


Reinhard Haller  |  Die Narzissmus-Falle |  Arbeiterkammer Vorarlberg  |
Wissen fürs Leben  |  1:29:09  |  21. Mai 2013  |  youtube


https://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Haller

https://vbg.arbeiterkammer.at/service/audioundvideo/WissenfuersLeben/2014/Die_Narzissmus-Falle.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Narzissmus

Zuletzt aufgerufen am 28.11.2018


Buchtipp:

Reinhard Haller – Die Narzissmus-Falle
Ecowin Verlag; Auflage: 11.  (2018)
208 Seiten
ISBN-10: 9783711000378
ISBN-13: 978-3711000378


Weitere Vorträge von Prof. Dr. Reinhard Haller

(2011) Reinhard Haller: Modediagnose Burnout?

(2012) Reinhard Haller: Glück und Unglück der Sucht

(2016) Reinhard Haller: Die Macht der Kränkung (auf skynetblog.de)

(2017) Reinhard Haller: Ver-rückt

DIALOG mit Reinhard Haller:
Das ganz normale Böse und warum wir trotzdem gute Menschen sein können


 

[Vortrag] Reinhard Haller – Die Macht der Kränkung

Rating:

Prof. Dr. Reinhard Haller – Die Macht der Kränkung
(Arbeiterkammer Vorarlberg, 2016)

 


Mit dem Begriff Kränkung wird die Verletzung eines anderen Menschen in seiner Ehre, seinen Werten, seinen Gefühlen, insbesondere seiner Selbstachtung bezeichnet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kr%C3%A4nkung

 

Der Mensch ist ein soziales Wesen und niemand wird gerne gekränkt. Eigentlich eine simple Erkenntnis. Prof. Dr. Reinhard Haller beschreibt anschaulich die Folgen von Kränkungen und wie diese „Verletzungen“ zu weiteren Kränkungen und auch zu Kriminalität führen können. Und auch, dass es Kränkungen nicht nur zwischen Menschen gibt, sondern sehr wohl auch zwischen Staaten und diese Kränkungen führen zu ähnlichen Abwehrreaktionen.

Seine Beispiele aus der Politik klingen plausibel und sind nachvollziehbar. Die Kränkung durch das Attentat auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger (Attentat von Sarajevo) führte zum Ersten Weltkrieg. Adolf Hitler, selbst gekränkt durch seine eigene Erfolglosigkeit (als Künstler), nutzte die damalige Situation und führte die durch den Versailler Vertrag gekränkte und gedemütigte deutsche Nation, in den Zweiten Weltkrieg. Die daraus folgenden Verbrechen sind bekannt.

Auch verschiedene Attentate aus der jüngeren Vergangenheit lassen sich auf Kränkungen der religiösen Gefühle zurückführen.

Schüler, die sich bewaffnen und in ihren Schulen andere Kinder töten, tun dies oft, weil sie selber Opfer von Kränkungen wurden.

Auch das Ende von Beziehungen oder eine Scheidung führt häufig dazu, dass sich jemand gekränkt fühlt. Dies kann dann ein Auslöser für tödliche Familientragödien sein.

Dies sind keine Entschuldigungen für grausame Taten, sondern der Versuch, diese Taten zu erklären und dadurch eine Wiederholung des Unrechts zu vermeiden.


Betrachten wir die aktuelle öffentliche Debatte, dann sehen wir Kränkungen, die Kränkungen folgen. Die eine Seite ist zum Beispiel linksgrünversifft und die andere Seite ausnahmslos „rassistisch“ und irgendwie mindestens in der Nähe von „Nationalsozialisten“. Der Brunnen ist schon längst vergiftet. Bundestagsabgeordnete machen es vor und die Bürger schämen sich für die Würdelosigkeit im Parlament.

Wenn wir diesen Kreislauf beenden wollen, müssen die Beleidigungen und gegenseitigen Kränkungen aufhören. Verständnis und mehr Gelassenheit würden unserer Gesellschaft weiter helfen, in der es inzwischen als eine Schwäche gilt, sich zu Entschuldigen.

Für eines muss sich Prof. Dr. Reinhard Haller aber ganz sicher nicht Entschuldigen, mit seinen lustigen und charmanten Anekdoten seine Redezeit überzogen zu haben.

Ein wichtiger Beitrag zum Zustand unserer öffentlichen Debattenkultur.


Vielen Dank an die Arbeiterkammer Vorarlberg, für das kostenlose Bereitstellen der Vorträge aus der Reihe „Wissen fürs Leben“.


Reinhard Haller  |  Die Macht der Kränkung  |  Arbeiterkammer Vorarlberg  | 
Wissen fürs Leben  |  1:19:43  |  2016  |  youtube


https://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Haller

https://vbg.arbeiterkammer.at/service/audioundvideo/WissenfuersLeben/2016/Die_Macht_der_Kraenkung.html

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Buchtipp:

Reinhard Haller – Die Macht der Kränkung
Ecowin Verlag; Auflage: 8. Aufl. (2018)
248 Seiten
ISBN-10: 9783711000781
ISBN-13: 978-3711000781


Weitere Vorträge von Prof. Dr. Reinhard Haller

(2011) Reinhard Haller: Modediagnose Burnout?

(2012) Reinhard Haller: Glück und Unglück der Sucht

(2013) Reinhard Haller: Die Narzissmus-Falle (auf skynetblog.de)

(2017) Reinhard Haller: Ver-rückt

DIALOG mit Reinhard Haller:
Das ganz normale Böse und warum wir trotzdem gute Menschen sein können


 

[Vortrag] Manfred Prisching – Die Bluff-Gesellschaft

Rating:

Prof. Dr. Manfred Prisching – Die Bluff-Gesellschaft
(Arbeiterkammer Vorarlberg, 2014)

Ich habe auf diesem Blog schon häufiger auf „Darstellungsformen“ (Framing) hingewiesen und wie wichtig die Form der Darstellung für die Wahrnehmung, bzw. die Interpretationen der Betrachter sind. Auch Menschen inszenieren sich und sie Bluffen dabei nicht selten.

Wenn nun alle Bluffen und mehr aus sich machen, sich inszenieren, kann schnell eine Spirale entstehen, die sich hoch schaukelt. Denn, wer will schon unterhalb der „Norm“ sein. Nur, dass die Norm eben nicht real ist, sondern eine Inszenierung und sich daher nicht als Maß eignet. Sich an dieser „simulierten“ Norm zu messen, ist zum Scheitern verurteilt und wird zu Frustration führen. Keiner schaut so aus wie das „Photoshop Girl“ auf Seite eins oder ist so Glücklich, wie die Frühstücksfamilie in der Werbung. Das ist zum Beispiel einer der Gründe, warum sich Frauen krank hungern, um dieses unerreichbare Ziel (das Vor-Bild, weil es am Computer generiert wurde) zu erreichen.

Aber Menschen übertreiben auch mit ihren beruflichen Qualifikationen, dem sozialen Status, mit falschen Brüsten und Lippen, gefärbten Haaren oder waschechten Lügen.

Aus dem Hausmeister wurde der „Facility Manager“ und eine Sekretärin braucht heute niemand mehr, nur noch „Office Managerinnen“, mehr Schein als Sein, wie der Volksmund so sagt.

Der Bluff, so könnte man sagen, gehört in der Politik schon zum Handwerk, zum guten Ton. Wahlversprechen sind an sich schon Blendwerk, denn sie sind ja nicht verbindlich. So täuscht uns schon das Wort „Versprechen“. Dieser Vortrag hilft dabei, sich selber ein Stück weit zu Ent-täuschen.

Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf unsere Gesellschaft, wenn „Bluffen“ zu einem Lifestyle, zu einem Trend wird?


Der österreichische Soziologe Prof. Dr. Manfred Prisching ist korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und erklärt in diesem Vortrag, mit Wortwitz und einem Augenzwinkern, warum und wie sich Menschen inszenieren.

Ein Vortrag der Arbeiterkammer Vorarlberg aus der Reihe: „Wissen fürs Leben“.

Manfred Prisching  |  Die Bluff-Gesellschaft  |  Arbeiterkammer Vorarlberg  | 
Wissen fürs Leben  |  1:37:32  |  2014  |  youtube


https://vbg.arbeiterkammer.at/service/audioundvideo/WissenfuersLeben/2014/Die_Bluff-Gesellschaft.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Prisching

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[Zitat] Jim Garrison – Gedankenkontrolle

„Eines der erklärten Ziele [der Warren-Kommission] war es, die Ängste der Menschen vor einer Verschwörung zu zerstreuen. Aber in unserem Land hat die Regierung kein Recht, unsere Ängste zu beruhigen, ebenso wenig wie zum Beispiel das Recht, unsere Ängste um Rotchina, um Fluoridierung, um die Geburtenkontrolle oder um irgendetwas anzuregen.
Es gibt in Amerika keinen Platz für Gedankenkontrolle jeglicher Art, egal wie wohlwollend das Ziel ist. Persönlich will ich bei der Ermordung von John F. Kennedy nicht ruhig bleiben. Ich will mich nicht beruhigen, dass ein Präsident meines Landes auf der Straße abgeschossen wird.“

Jim Garrison

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[Zitat] Gustave Le Bon – das sozialistische Glücksideal

“Der philosophische Unsinn gewisser allgemeiner Grundanschauungen war nie ein Hindernis für ihren Triumph. Dieser Triumph scheint sogar nur dann möglich zu sein, wenn sie irgendwelchen geheimnisvollen Unsinn enthalten. Die offenbare geistige Armut der sozialistischen Lehren der Gegenwart wird nicht verhindern, dass sie sich der Massenseele einpflanzen. Ihre wahre Unzulänglichkeit im Vergleich zu jedem religiösen Glauben besteht einzig darin: Da das Glücksideal, das der Glaube in Aussicht stellte, nur in einem zukünftigen Leben verwirklicht werden sollte, so konnte niemand diese Verwirklichung bestreiten; da das sozialistische Glücksideal sich auf Erden verwirklichen soll, so wird die Nichtigkeit der Verheißungen sogleich bei den ersten Verwirklichungsversuchen an den Tag treten, und der neue Glaube wird jeden Einfluss verlieren. Seine Macht wird also nur bis zum Tage seiner Verwirklichung wachsen. Und deshalb wird die neue Religion, wie alle früheren, zunächst eine zerstörende Tätigkeit ausüben, ohne, wie sie, später eine schöpferische Rolle übernehmen zu können.”

Gustave Le Bon

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[Zitat] Thomas Jefferson – Korruption und Tyrannei

„Die Zeit, sich vor Korruption und Tyrannei zu schützen, ist, bevor sie uns erreichen. Es ist besser, den Wolf von der Herde fernzuhalten, als darauf zu vertrauen, seine Zähne und Krallen ziehen zu können, nachdem er eingetreten ist.

Thomas Jefferson

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[Zitat] Ludwig Wittgenstein – Grenzen meiner Sprache

“Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.”

Die Logik erfüllt die Welt; die Grenzen der Welt sind auch ihre Grenzen. Wir können also in der Logik nicht sagen: Das und das gibt es in der Welt, jenes nicht. Das würde nämlich scheinbar voraussetzen, dass wir gewisse Möglichkeiten ausschließen, und dies kann nicht der Fall sein, da sonst die Logik über die Grenzen der Welt hinaus müsste; wenn sie nämlich diese Grenzen auch von der anderen Seite betrachten könnte. Was wir nicht denken können, das können wir nicht denken; wir können also auch nicht sagen, was wir nicht denken können.

Ludwig Wittgenstein

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