Dieter Nuhr über Sprache und Gendern [Zitat]

„Aber heute muss man so genau aufpassen, was man sagt. Deswegen hat sich auch das Gendern durchgesetzt. In diesem Jahr hat es sich wirklich durchgesetzt. Gegen den Willen der Mehrheit, aber wen interessiert das?

Kaum noch eine Sendung im Fernsehen, in der nicht durch einen Schluckauf der Sprecher
(…….) innen demonstriert würde, dass man gesinnungstechnisch auf der Seite des Fortschritts ist. Und nicht aufseiten des dummen Publikums, dem das mehrheitlich auf den Sack geht.
Ich weiß auch nicht.

Ich freue mich natürlich immer, wenn sich alle gut fühlen und repräsentiert fühlen, und ich weiß nur nicht, ob ich es sinnvoll finde, wenn eine gesellschaftliche Gruppe sprachlich repräsentiert wird durch eine Pause beim Sprechen. Besser wäre es doch, man würde die Pause durch ein deutliches Geräusch ersetzen, um denen, die sich nicht in das binäre Mann-/Frau-Schema einordnen können, lautstark einen Platz zu geben. Das sollte doch kein Problem sein für unsere Journalisten [Geräusch, Anmerk.] innen. Und dass es vielleicht nicht schön klingt oder bisschen kompliziert ist, das ist doch kein Argument, das haben wir doch gelernt.

Nun kann ich dann leider nicht mitmachen beim Gendern, weil Sprache ein intuitiver Teil meiner Persönlichkeit ist und ich nicht bereit bin, meine seit der Kindheit tief ins Unterbewusste eingegangene Art zu sprechen, der politischen Opportunität anzupassen.
Wir leben ja hier nicht in “1984”.

Und ich glaube, der Tisch ist einfach kein Mann. Das ist so.
Die Matratze ist nur selten eine Frau. Bitte, ich will das ja nur erklären.
Ich bohre meine Löcher weiterhin nicht mit der Bohrer*in.

Ich gehe zum Arzt, nicht zur Heilkraft und das Wort Lehrer bezeichnet definitiv nicht einen männlichen Lehrer. Sondern das Wort Lehrer kommt, das muss man den Leuten beim Duden vielleicht mal erklären, die sind ja auch alle nicht mehr so Sprach firm da, das kommt vom Verb lehren. Und aus Verben wird im Deutschen ein Hauptwort, indem man die infinitiv Endung weglässt und stattdessen “e-r” hinten dran hängt.

bohren-Bohrer
lutschen-Lutscher
lehren-Lehrer

Und damit ist dann … ja so einfach ist das … Und dann ist damit die lehrende Person gemeint.  Und erst wenn man an den Lehrer noch die Endung “in” anhängt, wird aus dem geschlechtsneutralen Lehrer eine Frau. Mit anderen Worten: für “weibliche Lehrperson” gibt es ein eigenes Wort, für männliche nicht. Das ist eine Benachteiligung für uns Männer, mit der ich sehr gut leben kann.

Und bitte, nicht, dass wir uns falsch verstehen. Ich bin absolut für Gleichberechtigung und Gleichbehandlung von Männern und Frauen und allen Menschen, die sich da nicht einordnen können. Aber Sprache ist ein Kulturgut. Und das ist heute offensichtlich überhaupt kein Argument mehr. Heute muss alles angepasst sein, auch die Sprache, gnadenlos.

Die Organisation PETA hat dieses Jahr mal wieder gefordert, die Sprache von tierfeindlichen Redewendungen zu reinigen. Man soll (bitte, das ist jetzt ernst, was ich hier sage), man soll nicht mehr sagen: „Mit dem habe ich noch ein Hühnchen zu rupfen“, wegen Hühnerdiskriminierung.  Man soll lieber vegane Begriffe benutzen, wie: „Mit dem habe ich noch ein Weinblatt zu rollen“. Das ist kein Scherz, das ist ein ernst gemeinter Vorschlag.
Und man soll auch nicht mehr „die Katze aus dem Sack lassen“, wobei ich mich frage, ist es nicht vielmehr Tierquälerei, die Katze im Sack drin zu lassen?

In welcher Anstalt muss man sein, um auf so was zu kommen? Vor allem, wie lange muss man nicht mehr draußen gewesen sein? Ich mein, wie bekloppt kann es noch werden?“

Dieter Nuhr

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Hannah Arendt – Wenn der Widerstand durch Wirklichkeit fehlt

„Die größte Gefahr in der Moderne geht nicht von der Anziehungskraft nationalistischer und rassistischer Ideologien aus, sondern von dem Verlust an Wirklichkeit.
Wenn der Widerstand durch Wirklichkeit fehlt, dann wird prinzipiell alles möglich.“ 

Hannah Arendt

Hannah Arendt, skynetblog.de

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Das zweite Gesicht der Palästinenser

Eine Postkarte aus Kalkutta. 

Die Massenmedien zeigen derzeit ein sehr einseitiges Bild von den Palästinensern, die im Gazastreifen leben. Sie werden entweder als Opfer der israelischen Armee oder als Opfer der Hamas dargestellt. Es wird eine Waffenruhe gefordert, damit die Zivilbevölkerung mit notwendigen Gütern versorgt werden kann. Israel lehnt die Waffenruhe derzeit ab, damit die Terroristen diese Zeit nicht für einen strategischen Vorteil nutzen können.

Es sollte aber auch die Frage gestellt werden, wie die Zivilbevölkerung reagiert hat, als die islamischen Terroristen die Geiseln in den Gazastreifen verbracht haben. Es gab viele Videos, auf denen zu sehen war, wie die Zivilisten die Terroristen feierlich empfangen und begrüßt haben. Viele der Bürger wollten auch die Geiseln schlagen, bespucken und demütigen. Sogar die toten, nackten Körper wurden herumgezeigt und gespuckt. Was nicht zu sehen war, waren Menschen, die auf den Straßen dagegen protestiert haben und die Terroristen aufgehalten haben, sie von ihren Motorrädern gezerrt haben, Widerstand geleistet haben. Stattdessen wurden Süßigkeiten verteilt, auch auf deutschen Straßen.

Wer sind die Opfer?

Palästinenser, skynetblog.de

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Demokratie leben oder Geldwäsche und Vorteilsannahme?

Nach dem G20-Gipfel in Hamburg 2017 ist für einen Moment die Bedrohung durch das linksradikale Milieu in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Allerdings nur für einen sehr kurzen Moment. Denn nichts hat mit nichts zu tun und der Rest ist sowieso nur Zufall. So war auch nur Zufall, dass Demonstranten Steine, Feuerwerkskörper, Knüppel und Skimasken in ihren Rucksäcken dabei hatten. Zum Glück möchte man sagen, denn so konnten sie sich gegen die brutalen Übergriffe der Polizei verteidigen. Denn die Schuld an der Eskalation und den Ausschreitungen in Hamburg (mit den Schäden in Millionenhöhe), hatte nur die böse, böse Polizei. Selbstverständlich. Und so ein Ikea Schaufenster kann ja auch sehr bedrohlich wirken …

Der Linksextremismus ist ein aufgebauschtes Problem, wie Lina Engels zu sagen pflegte, oder war es die SPD-Politikerin Manuela Schwesig? Wie dem auch sei…
Mit diesem Beitrag möchte ich den Leser an einem Transparenzversprechen der Bundesregierung teilhaben lassen.

Ich habe seit Bestehen dieses Blogs etwa 30 Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG), aber auch andere Anfragen gestellt. Die Antwort auf diese IFG-Anfrage zeigt, dass das Informationsfreiheitsgesetz das Papier nicht wert ist, auf dem es geschrieben steht. Nicht nur, dass die Anfrage per Bescheid abgelehnt wurde, die Begründung ist meiner Meinung nach ein weiteres Anzeichen dafür, wohin die Karawane ziehen wird.

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Bassam Tibi – Den Euro-Islam wird es nicht geben [Zitat]

„(…) Es gibt in der deutschen Gesellschaft eine Unfähigkeit zur Integration. Aber genauso gibt es bei vielen Zuwanderern eine Unwilligkeit, sich hier zu integrieren. Sehen Sie, 95 Prozent der Flüchtlinge, die zu uns kommen, kommen aus der Welt des Islam. Ihre Bereitschaft, sich in unsere Gesellschaft einzugliedern und die Regeln unserer Gesellschaft anzuerkennen, ist sehr begrenzt. Die Folge ist, dass Parallelgesellschaften entstehen.

(…)  Das haben wir doch gerade erst in Köln erlebt. Dort gingen Zehntausende Menschen für die türkische Regierung auf die Straße. Diese Türken haben deutsche Pässe und dennoch sagen sie, dass Erdogan ihr Präsident ist. Das ist eine Parallelgesellschaft, und Parallelgesellschaften sind der Beweis für eine gescheiterte Integration.

[In der Sylvesternacht 2015/2016 waren es] Tausend junge Männer aus muslimischen Ländern, die versucht haben, sich bei Frauen auszutoben. Dabei ging es nicht in erster Linie um Sex. Es war eine Protestaktion frustrierter Männer, deren Erwartungen an Deutschland insgesamt nicht erfüllt wurden. Es gibt keine Arbeit, kein Geld, kein tolles Leben. Dennoch war die Aktion gezielt.

(…) In der islamischen Welt ist es so: Wenn man einen Mann erniedrigen will, erniedrigt man seine Frau. Oder seine Schwester, oder seine Mutter. Und zwar indem man sie vergewaltigt. Das war in der Silvesternacht in Köln das gleiche Prinzip. Die Täter von Köln wollten im Grunde gar nicht die Frauen treffen, die sie ohnehin aufgrund ihrer freizügigen Lebensweise für Schlampen und Freiwild halten, sondern die Männer. Es ging also letztlich um Macht.

(…) Diesen Begriff [Euro-Islam] habe ich geprägt. Aber heute muss ich sagen: Ich kapituliere.
Den Euro-Islam wird es nicht geben. Er war eine schöne Hoffnung, aber die Realität ist leider eine andere. Das deutsche Modell, in dem die organisierte Religion von der Institution Amtskirche getragen wird, lässt sich nicht auf den Islam übertragen. Das wird nie gelingen.“ 

Bassam Tibi

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Heute will niemand mehr Charlie sein

Ein weiterer Kommentar zum Zeitgeist
Aus der Reihe: how did we get to this point?

 

Der Kampf der Kulturen – 1 –
Heute will niemand mehr Charlie sein

1.

Als im Juni 2023 in Schweden ein Koran öffentlich verbrannt wurde, sorgte dies international für großes Aufsehen. So äußerte sich zum Beispiel der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und drohte Schweden mit einem Veto in der Frage der NATO Mitgliedschaft Schwedens.

„Wir werden den Überheblichen im Westen letztendlich beibringen, dass die Beleidigung der Heiligtümer von Muslimen nichts mit Meinungsfreiheit zu tun hat.“
Recep Tayyip Erdoğan
https://www.tagesspiegel.de

Als dann im Juli 2023 erneut eine Versammlung in Schweden angemeldet wurde, auf der abermals ein Koran verbrannt werden sollte, führte bereits nur die Angekündigt dazu, dass sich hunderte Muslime im Irak vor der schwedischen Botschaft versammelten. Sie stürmten am Abend das Gelände und legten Brände in dem Gebäude. Das Personal der schwedischen Botschaft konnte sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die irakische Polizei, zu deren Aufgaben auch die Sicherheit der Botschaft gehörte, hat den Angriff nicht verhindert. Warum sie es nicht verhindert hat, bleibt bisher ungeklärt.

Das irakische Außenministerium verurteilte den Vorfall am frühen Donnerstag. Es sei die Aufgabe irakischer Sicherheitskräfte, diplomatische Vertretungen zu schützen. Während des nächtlichen Tumults war auf Videos wenig Widerstand von Sicherheitskräften zu sehen. Die Regierung habe die Sicherheitskräfte angewiesen, eine Untersuchung vorzunehmen und „alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Umstände des Vorfalls aufzuklären und die Täter zu identifizieren“.
www.fr.de |

Die irakische Regierung drohte Schweden damit, die diplomatischen Beziehungen abzubrechen und hat die schwedische Botschafterin inzwischen des Landes verwiesen.

Ursache und Wirkung stehen schon seit langem in keinem Verhältnis mehr.

Die Regierungen von Dänemark und Schweden beraten derzeit, welche Möglichkeiten sie haben, um ihren Bürgern zu verbieten, den Koran zu verbrennen. Dies wäre ein massiver Eingriff in die Meinungs- und Redefreiheit. Die Regierungen wollen die Freiheiten ihrer eigenen Bürger einschränken, anstatt die Randalierer in ihren Ländern, die gegen verbriefte Rechte vorgehen, weil diese Bürgerrechte nicht mit ihrer eigenen religiösen Rechtsauffassung zu vereinbaren sind, in die Schranken zu weisen. Es ist der Weg des geringeren Widerstandes, aber was wird uns am Ende des Weges erwarten?

Dänemark will Koranverbrennungen verbieten und unter Strafe stellen. Künftig sei das öffentliche Verbrennen des Korans eine Straftat, sagte laut übereinstimmenden Medienberichten der dänische Justizminister Peter Hummelgaard am Freitagmittag (25. August) in Kopenhagen. (…) Der Gesetzentwurf sehe ein Verbot der „unangemessenen Behandlung von Gegenständen von erheblicher religiöser Bedeutung für eine Religionsgemeinschaft“ vor, so Hummelgaard. Der Entwurf gelte auch für andere heilige Schriften wie die Bibel oder die Thora und für religiöse Symbole wie das Kreuz. Er umfasse auch das Zertrampeln oder sonstige Schändungen dieser Gegenstände in der Öffentlichkeit, nicht aber satirische Veröffentlichungen. Bei Verstößen gegen das Gesetz sollen bis zu zwei Jahre Gefängnis drohen.
www.fr.de | 25.08.2023

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Christopher Hitchens über Redefreiheit und Religion [Zitat]

Erster Teil der Rede.
Zweiter Teil der Rede.

„Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Jetzt haben Sie es gehört, zwar nicht in einem überfüllten Theater, wie ich jetzt feststelle, sondern im Speisesaal von Hogwarts, aber der Punkt ist gemacht. Jeder kennt das törichte Urteil des viel zu sehr gelobten Richters Oliver Wendell Holmes, der nach einem konkreten Beispiel fragte, wann es angemessen wäre, die Rede zu beschränken oder sich ihr als Handlung zu widersetzen, und dies mit dem Ausruf von Feuer in einem überfüllten Theater beantwortete. Es wird oft vergessen, dass er in diesem Fall eine Gruppe jiddischsprachiger Sozialisten ins Gefängnis schickte, deren Literatur in einer Sprache gedruckt war, die die meisten Amerikaner nicht lesen konnten, und die sich gegen die Teilnahme von Präsident Wilson am Ersten Weltkrieg und die Verwicklung der Vereinigten Staaten in diesen blutigen Konflikt aussprachen, vor dem die jiddischsprachigen Sozialisten aus Russland geflohen waren. Tatsächlich könnte man ebenso plausibel argumentieren, dass die jiddisch sprechenden Sozialisten, die von dem ausgezeichneten und übermäßig gelobten Richter Oliver Wendell Holmes ins Gefängnis gesteckt wurden, die wirklichen Brandbekämpfer waren – diejenigen, die Feuer riefen, als es in einem sehr überfüllten Theater tatsächlich brannte, und wer soll das entscheiden?

Nun, behalten Sie diese Frage bitte im Hinterkopf, meine Damen und Herren, Brüder und Schwestern, ich hoffe, ich darf sagen, Genossen und Freunde. Ich nehme mich selbst von dem freundlichen Schutzangebot der Redner aus, das mir zu Beginn des Abends so großzügig gemacht wurde. Jeder, der etwas Beleidigendes über oder zu mir sagen will, kann dies tun und ist willkommen, und zwar auf eigene Gefahr, aber bevor er dies tut, muss er, wie wir alle es sicher tun sollten, einen kurzen Auffrischungskurs in den klassischen Texten zu diesem Thema absolviert haben, und das sind: John Miltons “Areopagitica”, wobei Areopagitica der große Hügel von Athen ist, auf dem man diskutieren und sich frei äußern kann; Thomas Paines Einleitung zu “Das Zeitalter der Vernunft”; und ich würde sagen, John Stewart Mills Essay “On Liberty”, in dem es auf verschiedene Weise heißt….

Ich werde sehr kühn sein und alle drei großen Herren der großen Tradition der vor allem englischen Freiheit in einem Satz zusammenfassen: Was sie sagen, ist: Es ist nicht nur das Recht desjenigen, der spricht, gehört zu werden, es ist das Recht aller im Publikum, zuzuhören und zu hören, und jedes Mal, wenn man jemanden zum Schweigen bringt, macht man sich selbst zum Gefangenen seines eigenen Handelns, weil man sich selbst das Recht verweigert, etwas zu hören. Mit anderen Worten: Ihr eigenes Recht, zu hören und gehört zu werden, ist in all diesen Fällen ebenso betroffen wie das Recht des anderen, seine Meinung zu äußern. Wie John Stewart Mill sagte, wenn die ganze Gesellschaft sich über die Wahrheit, die Schönheit und den Wert einer Aussage einig wäre, alle außer einer Person, dann wäre es sogar noch wichtiger, dass dieser eine Ketzer gehört wird, weil wir immer noch von seiner vielleicht unerhörten oder entsetzlichen Ansicht profitieren würden.

In moderneren Zeiten wurde dies meiner Meinung nach am besten von einer meiner persönlichen Heldinnen, Rosa Luxemburg, ausgedrückt, die sagte, dass “die Redefreiheit bedeutungslos ist, wenn sie nicht die Freiheit der Person bedeutet, die anders denkt”. Mein großer Freund John O’Sullivan, ehemaliger Herausgeber der National Review und wahrscheinlich mein konservativster und reaktionärster katholischer Freund, sagte einmal als kleines Gedankenexperiment: “Wenn man den Papst sagen hört, dass er an Gott glaubt, denkt man, gut, der Papst macht heute wieder seinen Job. Wenn man den Papst sagen hört, dass er wirklich begonnen hat, an der Existenz Gottes zu zweifeln, dann denkt man, dass er vielleicht an etwas dran ist”.

Nun, wenn jeder in Nordamerika gezwungen wird, eine Schule für Sensibilität oder Holocaust-Bewusstsein zu besuchen und gelehrt wird, die Endlösung zu studieren, gegen die weder dieses Land noch Nordamerika oder das Vereinigte Königreich etwas unternommen hat, während sie stattfand, aber sagen wir mal, als Ausgleich dafür wird jeder gezwungen, eine offizielle und unabänderliche Geschichte davon zu schlucken, und sie wird als das große moralische Vorbild gelehrt, das große moderne Äquivalent zu den moralisch fehlenden Elementen des Zweiten Weltkriegs, eine Möglichkeit, unser unruhiges Gewissen über diesen Kampf zu beruhigen, wenn das bei jedem der Fall ist, wie es mehr oder weniger der Fall ist, und eine Person aufsteht und sagt: “Weißt du was, dieser Holocaust? Ich bin mir nicht sicher, ob er überhaupt stattgefunden hat. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass er nicht stattgefunden hat. Ich fange sogar an, mich zu fragen, ob das Einzige, was passiert ist, darin besteht, dass die Juden sich selbst ein bisschen Gewalt angetan haben”. Diese Person hat nicht nur das Recht, sich zu äußern, sondern dieses Recht muss auch besonders geschützt werden, denn was sie zu sagen hat, hat sie sicher einige Mühe gekostet, sich das auszudenken.

Vielleicht ist auch ein Körnchen historische Wahrheit darin enthalten. In jedem Fall sollten die Menschen darüber nachdenken, warum sie wissen, was sie bereits zu wissen glauben. Woher weiß ich, dass ich das weiß, außer dass man mir das immer beigebracht hat und ich nie etwas anderes gehört habe? Es lohnt sich immer, zunächst einen Grundsatz aufzustellen: “Was würdest du tun, wenn du ein Mitglied der Flat Earth Society treffen würdest?” “Wie kann ich eigentlich beweisen, dass die Erde rund ist?” “Bin ich mir sicher, was die Evolutionstheorie angeht? Ich weiß, dass sie wahr sein soll. Hier ist jemand, der sagt, dass das nicht stimmt, es ist alles intelligentes Design”. “Wie sicher bin ich mir meiner eigenen Ansichten?” Suchen Sie nicht Zuflucht in der falschen Sicherheit des Konsenses und dem Gefühl, dass alles, was Sie denken, in Ordnung ist, weil Sie in der sicheren moralischen Mehrheit sind.

Einer der stolzesten Momente meines Lebens, d.h. der jüngsten Vergangenheit, war die Verteidigung des britischen Historikers David Irving, der jetzt in Österreich im Gefängnis sitzt, weil er auf österreichischem Boden einen unliebsamen Gedanken geäußert haben könnte. Er hat in Österreich eigentlich nichts gesagt. Er wurde nicht einmal beschuldigt, etwas gesagt zu haben, er wurde beschuldigt, vielleicht etwas sagen zu wollen, das gegen ein österreichisches Gesetz verstößt, das besagt, dass in unserer tapferen kleinen tyrannischen Republik nur eine Version der Geschichte des Zweiten Weltkriegs gelehrt werden darf. Die Republik, die uns Kurt Volheim als Generalsekretär der Vereinten Nationen bescherte, einen Mann, der in mehreren Ländern wegen Kriegsverbrechen gesucht wird. Sie kennen das Land, das Jörg Haider, den Führer seiner eigenen faschistischen Partei, im Kabinett hat, das David Irving ins Gefängnis schickte. Kennen Sie die beiden Dinge, die Österreich berühmt gemacht haben, die ihm zufällig seinen Ruf gegeben haben? Nur wenn ich schon dabei bin….? Ich hoffe, dass es hier einige Österreicher gibt, die darüber verärgert sind. Nun, es ist schade, wenn nicht, aber die beiden größten Errungenschaften Österreichs bestehen darin, die Welt davon zu überzeugen, dass Hitler Deutscher war und dass Beethoven Wiener war. Zu dieser stolzen Bilanz können sie nun hinzufügen, dass sie endlich den Mut haben, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und einen britischen Historiker einzusperren, der kein Verbrechen begangen hat, außer dem des schriftlichen Denkens, und das ist ein Skandal, und ich kann keine Gegenstimme finden, wenn ich das vorschlage, aber das ist mir egal. Ich brauche keinen Befürworter, meine eigene Meinung genügt mir, und ich beanspruche das Recht, sie gegen jeden Konsens, jede Mehrheit, überall, an jedem Ort, zu jeder Zeit zu verteidigen, und jeder, der damit nicht einverstanden ist, kann sich eine Nummer ziehen, sich in einer Reihe aufstellen und meinen Arsch küssen.

Nun weiß ich nicht, wie viele von Ihnen sich nicht für erwachsen genug halten, um das selbst zu entscheiden, und meinen, sie müssten vor David Irvings Ergänzung der Goebbels-Tagebücher geschützt werden, aus der ich mehr über das Dritte Reich gelernt habe als aus dem Studium von Hugh Trevor-Roper und A.J.P. Taylor zusammen, als ich in Oxford war. Aber denjenigen unter Ihnen, die das tun, empfehle ich einen weiteren kurzen Kurs zur Wiederholung. Gehen Sie noch einmal hin und sehen Sie sich nicht nur den Film und das Theaterstück an, sondern lesen Sie den Text von Robert Bolts wunderbarem Stück “Man For All Seasons”, einige von Ihnen werden es gesehen haben – wo Sir Thomas Moore beschließt, dass er lieber sterben würde, als zu lügen oder seinen Glauben zu verraten, und in einem Moment streitet Moore mit einem besonders bösartigen, Hexen jagenden Staatsanwalt (ein Diener des Königs und ein hungriger und ehrgeiziger Mann), und Moore sagt zu diesem Mann “Sie würden das Gesetz brechen, um den Teufel zu bestrafen, nicht wahr?” Und der Staatsanwalt, der Hexenjäger, sagt: “Es brechen?” Er sagt: “Ich würde jedes Gesetz in England brechen, wenn ich das könnte, wenn ich ihn fangen könnte.” Und Moore sagt: “Ja, das würden Sie, nicht wahr? Und wenn du dann den Teufel in die Enge treibst und der Teufel sich umdreht, um dich zu treffen, wo würdest du dann Schutz suchen? Wenn alle Gesetze Englands niedergeschlagen und platt gemacht worden sind, wer würde Sie dann schützen?” Denken Sie daran, meine Damen und Herren, dass Sie jedes Mal, wenn Sie die Meinungsfreiheit eines anderen verletzen oder zu verletzen vorschlagen, potentiell eine Rute für Ihren eigenen Rücken machen, denn die andere Frage, die Richter Oliver Wendell Holmes aufgeworfen hat, ist einfach die folgende: “Wer wird entscheiden? Wem sprechen Sie das Recht zu, zu entscheiden, welche Rede schädlich ist? Oder wer ist der schädliche Redner? Oder im Voraus zu bestimmen, was die schädlichen Folgen sein werden, von denen wir im Voraus genug wissen, um sie zu verhindern? Wem würden Sie diese Aufgabe übertragen? Wem wollen Sie die Aufgabe der Zensur übertragen?” Ist es nicht eine berühmte alte Geschichte, dass der Mann, der die ganze Pornographie lesen muss, um zu entscheiden, was zugelassen werden darf und was nicht, der Mann ist, der am ehesten verdorben ist?

Haben Sie irgendeinen Redner der Opposition gegen diesen Antrag gehört, so eloquent einer von ihnen auch war… dem Sie die Aufgabe übertragen würden, für Sie zu entscheiden, was Sie lesen können? Wem würden Sie die Aufgabe überlassen, für Sie zu entscheiden? Wem würden Sie die Verantwortung abnehmen, zu hören, was Sie zu hören haben könnten? Kennen Sie jemanden, Hände hoch, kennen Sie jemanden, dem Sie diese Aufgabe übertragen würden? Gibt es jemanden, der einen Kandidaten hat? Sie meinen, es gibt niemanden in Kanada, der gut genug ist, um zu entscheiden, was ich lesen oder hören darf? Ich hatte keine Ahnung, aber es gibt ein Gesetz, das besagt, dass es eine solche Person geben muss, oder es gibt einen Unterabschnitt in irgendeinem läppischen Gesetz, der das besagt. Nun, zum Teufel mit diesem Gesetz, es lädt euch ein, Lügner und Heuchler zu sein und zu leugnen, was ihr offensichtlich schon wisst. Was diesen Zensurinstinkt angeht, so wissen wir im Grunde alles, was wir wissen müssen, und wir wissen es schon seit langem. Er stammt aus einer alten Geschichte über einen anderen großen Engländer, entschuldigen Sie, dass ich heute Abend so speziell darüber spreche, Dr. Samuel Johnson, den großen Lexikographen, den Autor des ersten – ich sollte sagen, des Kompilators – des ersten großen Wörterbuchs der englischen Sprache. Als es fertig war, wurde Dr. Johnson sowohl von Delegationen des Volkes, die ihm gratulierten, als auch von Delegationen angesehener Londoner Damen erwartet, die ihn in seiner Unterkunft in der Fleet Street aufsuchten und ihm gratulierten: “Dr. Johnson”, sagten sie, “wir sind erfreut, dass Sie kein einziges unanständiges oder obszönes Wort in Ihr Wörterbuch aufgenommen haben.” “Meine Damen”, sagte Dr. Johnson, “ich beglückwünsche Sie dazu, dass Sie in der Lage sind, sie nachzuschlagen”. Jeder, der diesen Witz versteht, und ich freue mich, dass 10 % von Ihnen das können, versteht, worum es bei der Zensur geht, insbesondere bei der “prior restraint”, wie sie in den Vereinigten Staaten genannt wird, wo sie durch den ersten Zusatz zur Verfassung verboten ist. Man kann nicht im Voraus bestimmen, welche Wörter angemessen oder unangemessen sind, niemand hat das Wissen, das erforderlich wäre, um diese Entscheidung zu treffen, und – was noch wichtiger ist – man muss die Motive derer, die dies tun, verdächtigen, insbesondere: die Motive derer, die entschlossen sind, beleidigt zu sein; derer, die ein Schatzhaus der englischen Sprache durchforsten, wie Dr. Johnsons erstes Lexikon, auf der Suche nach schmutzigen Wörtern, um sich selbst und einen Instinkt zu befriedigen, über den ich nicht zu spekulieren wage.

Ich bin absolut überzeugt, dass die Hauptquelle des Hasses in der Welt die Religion und die organisierte Religion ist. Davon bin ich absolut überzeugt. Ich bin froh, dass Sie applaudieren, denn das ist ein sehr großes Problem für diejenigen, die gegen diesen Antrag sind, nicht wahr? Wie wollen sie die Religion verbieten? Wie wollen sie den Ausdruck von religiösem Abscheu, Hass und Bigotterie unterbinden? Ich spreche hier als jemand, der ziemlich regelmäßig Zielscheibe davon ist, und das nicht nur in rhetorischer Form. Ich habe viele Morddrohungen erhalten. Ich weiß, dass ich in der Nähe meines derzeitigen Wohnsitzes in Washington zwei oder drei Personen nennen kann, deren Namen Sie wahrscheinlich kennen, die jetzt nirgendwo mehr ohne Sicherheitsvorkehrungen hingehen können, weil sie einen bestimmten Monotheismus kritisiert haben, und das in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten. Ich weiß also, wovon ich spreche, und ich muss auch feststellen, dass die Leute, die mich anrufen und sagen, sie wüssten, wo meine Kinder zur Schule gehen, und sie sagen, sie wüssten meine Telefonnummer und wo ich wohne, und was sie ihnen, meiner Frau und mir antun würden, und die ich ernst nehmen muss, weil sie es Leuten angetan haben, die ich kenne, genau die Leute sind, die den Schutz des Gesetzes über Hassreden suchen werden, wenn ich sage, was ich über ihre Religion denke, was ich jetzt tun werde. Ich habe keine, wie Sie es nennen, ethnischen Vorurteile. Ich hege keinen Groll in dieser Richtung. Ich kann mich mit so ziemlich jedem anfreunden, egal welcher Herkunft, sexueller Orientierung oder Sprachgruppe, außer natürlich mit Leuten aus Yorkshire, die völlig unberechenbar sind.

Ich fange an, mich über die Verwirrung zu ärgern, die uns jetzt auferlegt wird, und davon gab es heute Abend einige zwischen religiösem Glauben, Blasphemie, ethnischer Zugehörigkeit, Gotteslästerung und dem, was man multikulturelle Etikette nennen könnte. Es ist heute durchaus üblich, dass man z. B. den Ausdruck “anti-islamischer Rassismus” verwendet, als ob ein Angriff auf eine Religion ein Angriff auf eine ethnische Gruppe wäre. Das Wort “Islamophobie” wird allmählich zu einem Schimpfwort, das einst für rassistische Vorurteile reserviert war. Dies ist eine subtile und sehr bösartige Unterstellung, der man entgegentreten muss. Wer hat gesagt, was wäre, wenn Falwell sagt, er hasse Schwule? Was ist, wenn die Leute danach handeln? In der Bibel steht, dass man Schwuchteln hassen muss. Wenn Falwell das sagt, dann sagt er es, weil es in der Bibel steht, also hat er recht, ja, es könnte Menschen dazu bringen, Gewalt anzuwenden. Was wollen Sie dagegen tun? Sie haben es mit einer Gruppe von Leuten zu tun, die sagen werden: “Wenn Sie meine Bibel anfassen, rufen wir die Polizei für Hassreden! Was werden Sie nun tun, wenn Sie sich diese Falle selbst gestellt haben? Jemand hat gesagt, dass Antisemitismus und die Kristallnacht das Ergebnis von zehn Jahren Judenhass waren. Zehn Jahre? Das ist das Ergebnis von 2000 Jahren Christentum auf der Grundlage eines Verses in einem Kapitel des Johannesevangeliums, das zu einem Pogrom nach jeder Osterpredigt geführt hat, jedes Jahr, Hunderte von Jahren lang, weil es behauptet, dass die Juden das Blut Christi über die Köpfe von sich selbst und all ihren Kindern bis in die letzte Generation hinein gefordert haben. Das ist die Rechtfertigung und Lizenz für antijüdische Pogrome und deren Aufstachelung dazu. Was werden Sie dagegen tun? Wo ist jetzt Ihr läppischer Unterabschnitt? Steht da, dass das Johannesevangelium zensiert werden muss? Glaube ich, der ich Freud gelesen habe und weiß, was die Zukunft einer Illusion wirklich ist, und der weiß, dass religiöser Glaube unausrottbar ist, solange wir eine dumme, schlecht entwickelte Säugetierart bleiben, dass irgendein kanadisches Gesetz dieses Problem lösen wird? Bitte, nein, unser Problem ist folgendes: unsere präfrontalen Lappen sind zu klein und unsere Adrenalin-Drüsen sind zu groß und unser Daumen-Finger-Satz ist nicht das, was er sein könnte, und wir haben Angst vor der Dunkelheit und wir haben Angst zu sterben und wir glauben an die Wahrheiten heiliger Bücher, die so dumm und so erfunden sind, dass ein Kind – und alle Kinder tun das, wie man an ihren Fragen erkennen kann – sie tatsächlich durchschauen kann, und ich denke, es sollte mit der Religion sein, mit Spott und Hass und Verachtung behandelt werden, und ich beanspruche dieses Recht.“ 

Christopher Hitchens

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Rafe Heydel-Mankoo – Ethnic Diversity Weakens Society [Vortrag]

Seit einigen Jahren ist überall der politische Werbeslogan zu lesen, dass Diversität gleichbedeutend mit Stärke sei. Eine Vielfalt sei demnach eine Stärke. Nur wird dieser behauptete Zusammenhang nicht erklärt und erst recht nicht bewiesen.

Ein durchschnittliches Basketballteam ist nicht unbedingt divers. Die Spieler sind meistens schlank und über 1,80 m groß. Wenn dieses Team gegen ein Team antreten würde, dessen Spieler zwischen 1,50 m und 1,90 m wären, einer der Spieler nur ein Bein hätte und zwei weitere Spieler mehr als 200 kg wiegen würden, auf welches Team würden Sie ihr Geld wetten?
Diversität kann also nicht unabhängig von dem Ziel betrachtet werden.

Wenn in einer Projektgruppe neue Informationen benötigt werden, dann ist es ratsam, Personen aus anderen Abteilungen in das Projekt zu involvieren, zum Beispiel Juristen, Finanzbuchhalter, Marketing-Experten und so weiter. Dabei ist das Ziel vom ersten Moment an klar: effektive Arbeitsprozesse im Unternehmen, zufriedenere Kunden, geringere Unkosten oder höhere Einnahmen.

Nehmen wir die behauptete Diversität (Stärke), die durch die Masseneinwanderung entstehen soll. Hier wird Diversität mit einer neuen„Buntheit“ gleichgesetzt. Und die Frage, ob mit Buntheit eigentlich nur „nicht weiß“ gemeint ist, ist durchaus eine berechtigte Frage.
Das Ziel wird immer wieder umschrieben mit einer Einwanderung in den Arbeitsmarkt. Dann ist es allerdings nicht zielführend, Menschen hier anzusiedeln, die weder die deutsche Sprache sprechen, noch in ihrer Heimatsprache lesen und schreiben können. Hier ist von vornherein klar, dass diese Personen für den deutschen Arbeitsmarkt zunächst ungeeignet sind und eine Ausbildung dieser Menschen unter dem Strich mehr kosten würde, als die Gesellschaft durch Steuereinnahmen zurückbekommen würde. Dieser Fakt ist übrigens ebenfalls durch Studien (Bertelsmann) belegt.

Bei jedem Projekt ist die Zieldefinition wichtig, denn an dieser lässt sich später auch der Erfolg oder Misserfolg eines Projekts messen.

Je vielfältiger eine Gruppe oder Gesellschaft ist, umso mehr Ziele sind vorhanden, die die einzelnen Mitglieder dieser Gesellschaft erreichen wollen, besonders in einer digital vernetzten Gesellschaft wie in den westlichen Ländern. Daher besteht durchaus die Gefahr, dass sich die Wege dieser Gemeinschaft trennen, weil jeder seine eigenen Ziele verfolgt. Das Ergebnis ist dann eben eine Spaltung der Gesellschaft. Und genau das können wir derzeit nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Ländern Europas beobachten.

Was wir derzeit in unserer Gesellschaft beobachten können, wenn wir es sehen wollen, ist das Ergebnis des sogenannten multikulturellen Prozesses. Multikulturell bedeutet nichts anderes als viele Kulturen, wobei Multikultur nichts anderes ist, als der Euphemismus für parallele (Multi) Gesellschaften (Kultur). Nicht eine neue Gesellschaft, sondern viele kleine entstehen derzeit nebeneinander in Deutschland, mit Schriften an Geschäften, die von deutschen Bürgern nicht mehr verstanden werden und die nicht wissen, was in diesen Geschäften verkauft wird. Je nachdem, welches Bild sie darstellen wollen, verwenden Politiker und Massenmedien einen dieser beiden Begriffe, positives oder negatives Framing durch Wording.

So wird es wohl das Geheimnis von Angela Merkel (CDU) bleiben, warum sie 2004 sagte: „Multikulti ist gescheitert“, um dann im Jahr 2015 die Grenzen für die unkontrollierte Masseneinwanderung zu öffnen.

Follow the Science ist ein Werbespruch des linken Milieus, den sie gerne gegen ihre Gegner einsetzen. Nur selber daran halten, mögen sich die meisten von ihnen nicht.

 


Dieser englischsprachige Vortrag von Rafe Heydel-Mankoo, einem Londoner Autor und Historiker, geht auf mehrere Studien ein, die das Thema ethnische Diversität zum Inhalt haben.
Dabei wird ziemlich schnell klar, dass ab einem gewissen Punkt die Diversität mehr Nachteile als Vorteile für die aufnehmende Gesellschaft bringt. Dieser Fakt wurde bei dem gesamten Thema der Massenzuwanderung, weder von den Massenmedien noch von den auf links gebügelten Sozial- und Geisteswissenschaftlern, jemals thematisiert. Nun geben sich die politischen Akteure überrascht, wie es denn passieren konnte, dass so viele Menschen derzeit auf deutschen Straßen gegen den israelischen Staat demonstrieren. Upsy Daisy.

Und was wir derzeit auf den Straßen von Berlin, Toronto, London, New York und anderen Städten beobachten können, ist das Ergebnis der Entscheidung, die Gesinnungsethik (Moral) über die Verantwortungsethik zu stellen (nach Max Weber).
Das linke Milieu (inklusive Sozial- und Geisteswissenschaften, Promis, Politikern und Personen, die sich als Journalisten identifizieren) fragen sich jetzt, wie es denn sein kann, dass wir diese Israelfeindlichkeit auf deutschen Straßen erleben müssen. Eigene Fehler werden dabei aber nicht eingeräumt, weder vor sich selbst noch in der Öffentlichkeit. Das Schweigen des linken Milieus ist entweder ein Anzeichen für eine kognitive Dissonanz oder für ihre Feigheit.
Und die, die seit Jahren vor genau dieser Entwicklung gewarnt haben, wurden von denselben Personen, die sich jetzt fragen, wie das alles möglich ist, als Nazis, Rechtsextreme oder Rassisten diffamiert und beleidigt. Dieses Dilemma ist hausgemacht und verursacht hat es das linke Milieu und ihre marxistischen Freunde.

Na dann…

 


Nachtrag: 05. November 2023

Augenscheinlich ist in der öffentlichen Debatte das Argument, dass die Massenzuwanderung nach Deutschland dem Sozialsystem wirtschaftlich schadet, nicht zulässig, obwohl es ein gültiges und korrektes Argument ist. Hingegen ist das Argument, dass die Massenzuwanderung dem Sozialsystem einen Mehrwert bringt, nicht nur falsch, sondern auch häufig in der öffentlichen Debatte anzutreffen. Diese Erfahrung musste der CDU-Parteivorsitzende Friedrich Merz machen, als er mit einem Beispiel auf diesen Sachverhalt hingewiesen hat.

Das Video How multiculturalism destroyed SWEDEN thematisiert den Kipppunkt, den die schwedische Gesellschaft mit der Massenzuwanderung erlebt hat. Von den anfänglichen, positiven Auswirkungen bis zu der Masseneinwanderung in den Sozialstaat, der der aufnehmenden Gesellschaft schweren Schaden zufügt. Es ist, wie der Ökonom Milton Friedman (1977) gesagt hat:

„Weil es eine Sache ist, eine freie Einwanderung in den Arbeitsmarkt zu haben, es ist eine andere Sache, eine freie Einwanderung in den Wohlfahrtsstaat zu haben und man kann nicht beides habenWeil es eine Sache ist, eine freie Einwanderung in den Arbeitsmarkt zu haben, es ist eine andere Sache, eine freie Einwanderung in den Wohlfahrtsstaat zu haben und man kann nicht beides haben“.

 

 

Christopher Hitchens über Redefreiheit (Schämen Sie sich)

Erster Teil der Rede.
Zweiter Teil der Rede.

„Lassen Sie uns nicht um den heißen Brei herumreden – nicht alle Monotheismen sind heutzutage genau gleich. Sie basieren alle auf der gleichen Illusion, sie sind alle Plagiate voneinander, aber es gibt insbesondere einen, der im Moment eine ernsthafte Bedrohung nicht nur für die Rede- und Meinungsfreiheit, sondern auch für eine ganze Reihe anderer Freiheiten darstellt. Es handelt sich um die Religion, die das schreckliche Trio aus Selbsthass, Selbstgerechtigkeit und Selbstmitleid aufweist. Ich spreche vom militanten Islam.
Er ist weltweit eine gigantische Macht. Global gesehen ist er eine gigantische Macht. Er kontrolliert eine enorme Menge an Öl, Reichtum, mehrere große Länder und Staaten und verfügt über ein enormes Vermögen. Sie verbreiten die Ideologie des Wahhabismus und Salafismus in der ganzen Welt, vergiften die Gesellschaften überall, ruinieren den Verstand von Kindern, verdummen die Jugend in ihren Koranschulen, trainieren Menschen in Gewalt, machen einen Kult des Todes, des Selbstmords und des Mordes. Das ist es, was er weltweit tut, er ist ziemlich stark. In unserer Gesellschaft ist er eine ängstliche Minderheit, die durch ihren eigenen Glauben beleidigt werden könnte, und die jeden Schutz verdient, den die kleine und verletzliche Gruppe brauchen könnte.

Nun erhebt sie ziemlich große Ansprüche an sich selbst, nicht wahr? Sie behauptet, sie sei die letzte Offenbarung. Sie behauptet, dass Gott dreimal durch einen Erzengel zu einem ungebildeten Geschäftsmann auf der arabischen Halbinsel gesprochen hat und dass das daraus resultierende Material, wie Sie sehen können, wenn Sie es lesen, größtenteils aus dem Alten und dem Neuen Testament plagiiert ist. Fast alles davon ist tatsächlich ungeschickt aus dem Alten und dem Neuen Testament übernommen. Es soll als göttliche Offenbarung und als das endgültige und unabänderliche Wort akzeptiert werden, und dass diejenigen, die diese Offenbarung nicht akzeptieren, als Vieh, Ungläubige, Sklaven und Opfer zu behandeln sind, ich sage Ihnen was, ich glaube nicht, dass Mohammed jemals diese Stimmen gehört hat, ich glaube es nicht.
Die Wahrscheinlichkeit, dass ich Recht habe, im Gegensatz zu der Wahrscheinlichkeit, dass ein Hirte, der nicht lesen konnte, Teile des Alten und Neuen Testaments von einem Erzengel diktiert bekam, bringt mich viel näher an die Position, objektiv richtig zu liegen. Aber wer ist derjenige, der bedroht wird? Derjenige, der dies verkündet und sagt: “Ich sollte besser zuhören, denn wenn ich es nicht tue, bin ich in Gefahr”, oder ich, der dies für so dumm hält, dass man sogar eine Karikatur darüber veröffentlichen kann.
Und dann werden die Plakate hochgehalten und die Rufe und das Geheule und die Schreie: “Köpft die!” Das ist in London… das ist in Toronto…. das ist in New York…. Es ist jetzt mitten unter uns: “Enthauptet die!” “Enthauptet die, die den Islam karikieren!” Werden sie wegen Hassreden verhaftet? Nein. Könnte ich für das, was ich gerade über den Propheten Mohammed gesagt habe, Ärger bekommen? Ja, das könnte ich.

Wo liegen Ihre Prioritäten, meine Damen und Herren?
Sie verschenken das Wertvollste in Ihrer eigenen Gesellschaft, und Sie verschenken es kampflos, und Sie loben sogar die Leute, die Ihnen das Recht absprechen wollen, sich dagegen zu wehren. Schämen Sie sich, während Sie das tun. Machen Sie das Beste aus der Zeit, die Ihnen noch bleibt. Die Sache ist wirklich ernst.

Nun, wenn Sie sich irgendwo umsehen, weil wir heute Abend auf eine ziemlich triebhafte und kränkliche Art unser Mitgefühl beschworen haben: “Was ist mit den armen Schwuchteln… was ist mit den armen Juden… die verkommenen Frauen, die den Missbrauch nicht ertragen können…?” Und die Sklaven und ihre Nachkommen und die Stämme, die es nicht geschafft haben und denen gesagt wurde, dass ihr Land verwirkt sei. Suchen Sie, wo immer Sie wollen, nach der Rechtfertigung der Sklaverei, der Unterwerfung von Frauen als Eigentum, der Verbrennung und Auspeitschung von Homosexuellen – für all das suchen Sie nicht weiter als ein berühmtes Buch, das auf jeder Kanzel in jeder Stadt und in jeder Synagoge und in jeder Moschee zu finden ist. und dann sehen Sie einfach, ob Sie die Tatsache in Einklang bringen können, dass die Kraft, die die Hauptquelle des Hasses ist, auch der Hauptaufrufer für Zensur ist, und wenn Sie erkennen, dass Sie daher heute Abend mit einer gigantischen falschen Antithese konfrontiert sind, hoffe ich, dass Sie das immer noch nicht davon abhält, den Antrag vor Ihnen zu stoppen, die durchschlagende Unterstützung, die er verdient.

Herzlichen Dank. Gute Nacht. Bleibt cool.“

Christopher Hitchens

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Kriegspropaganda: Ein Update

Am Dienstag, den 17.10.2023, wurde am frühen Abend eine Explosion in Gaza gemeldet. Die Hamas hat über ihre Kommunikationskanäle, wie die palästinensische Gesundheitsbehörde, die Meldungen verbreitet, dass die israelische Armee (Israel Defense Forces, IDF) bei einem Raketenangriff ein Krankenhaus getroffen hat. Dabei seien über 500 Menschen ums Leben gekommen.

Diese Meldung wurde von vielen Massenmedien auch in Deutschland ungeprüft übernommen. Auch die durch „Demokratieabgaben“ finanzierten Sender des öffentlich-rechtlichen Rundfunks haben diese Falschmeldung verbreitet. Bild.de schrieb dazu:
„Hamas–Propaganda bei der Tagesschau“.

Dabei stellt sich die Frage, wie eine Entität wie die ARD eine Terrororganisation wie die Hamas und deren Kommunikationskanäle als eine legitime Quelle für Nachrichtenmeldungen anerkennen kann. Dadurch hat die Falschmeldung, dass die israelische Armee für den Tod von 500 Menschen verantwortlich sei, eine sehr große Reichweite erhalten. Eine Folge dieser Fake News waren Demonstrationen die sich gegen Israel richteten, auch auf deutschen Straßen.
(Youtube hat den Tagesschau Kanal bis jetzt nicht gesperrt)

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Sam Harris – Verstrickt in einen Religionskrieg [Zitat]

 

„Wenn die Muslime der Welt nicht einen Weg finden, die Metaphysik auszulöschen, die ihre Religion schnell in einen Todeskult verwandelt, werden wir letztendlich in weiten Teilen der Welt mit demselben perversen destruktiven Verhalten konfrontiert werden.

Wo immer diese Ereignisse stattfinden, werden wir feststellen, dass Muslime dazu neigen, sich auf die Seite anderer Muslime zu stellen, egal wie soziopathisch ihr Verhalten ist.

Es ist an der Zeit, zuzugeben, dass wir uns nicht im Krieg gegen den „Terrorismus“ befinden. Wir befinden uns im Krieg mit dem Islam. Das soll nicht heißen, dass wir mit allen Muslimen im Krieg sind, aber wir befinden uns absolut im Krieg mit der Vision des Lebens, die allen Muslimen im Koran vorgeschrieben ist. Der einzige Grund, warum der muslimische Fundamentalismus eine Bedrohung für uns darstellt, besteht darin, dass die Grundlagen des Islam eine Bedrohung für uns darstellen. Jeder Amerikaner sollte den Koran lesen und die Unerbittlichkeit entdecken, mit der Nichtmuslime auf seinen Seiten verunglimpft werden. Die Vorstellung, der Islam sei eine „friedliche Religion, die von Extremisten entführt wurde“, ist eine gefährliche Fantasie – und es ist jetzt eine besonders gefährliche Fantasie für Muslime, der sie frönen.

Es sollte uns ein besonderes Anliegen sein, dass der Glaube gläubiger Muslime ein besonderes Problem für die nukleare Abschreckung darstellt. Schließlich ist es kaum möglich, dass wir einen Kalten Krieg mit einem islamistischen Regime führen, das mit weitreichenden Nuklearwaffen bewaffnet ist. Ein Kalter Krieg erfordert, dass sich die Parteien durch die Androhung des Todes gegenseitig abschrecken. Die Vorstellung von Märtyrertum und Dschihad widerspricht der Logik, die es den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion ermöglichte, ein halbes Jahrhundert mehr oder weniger stabil am Rande von Armageddon zu verbringen. Wir müssen uns mit der Möglichkeit auseinandersetzen, dass Männer, die genauso eifrig zu sterben bereit sind wie die Entführer vom 11. September, eines Tages an nukleare Langstreckenwaffen gelangen.

Es ist überhaupt nicht klar, wie wir in unserem Dialog mit der muslimischen Welt vorgehen sollen. Aber sich mit Euphemismen zu täuschen ist nicht die Antwort. Unsere Presse sollte über den erschreckenden Zustand des Diskurses in der arabischen Presse berichten und enthüllen, inwieweit es ein Gewebe von Lügen, Verschwörungstheorien und Ermahnungen ist, den Ruhm des 7. Jahrhunderts zurückzuerobern. Alle zivilisierten Nationen müssen sich zusammenschließen, um eine Theologie zu verurteilen, die jetzt einen Großteil der Erde zu destabilisieren droht. Muslimischen Gemäßigten, wo immer sie auch sind, muss jedes Werkzeug an die Hand gegeben werden, um einen Ideenkrieg mit ihren Glaubensbrüdern zu gewinnen.

Andernfalls werden wir in Zukunft einige sehr schreckliche Kriege gewinnen müssen.“

Sam Harris

Sam Harris - skynetblog.de

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Brigitte Gabriel über die Relevanz von friedlichen Mehrheiten [Zitat]

„Es gibt heute 1,2 Milliarden Muslime auf der Welt. Natürlich sind nicht alle von ihnen radikale. Die Mehrheit von ihnen sind friedliche Menschen. Die Radikalen werden nach Schätzungen aller Nachrichtendienste auf der ganzen Welt auf 15 bis 25 Prozent geschätzt. Das bedeutet, dass 75 Prozent von ihnen friedliche Menschen sein könnten. Aber wenn man sich 15 bis 25 Prozent der muslimischen Weltbevölkerung ansieht, hat man es mit 180 bis 300 Millionen Menschen zu tun, die sich der Zerstörung der westlichen Zivilisation verschrieben haben. Das entspricht der Einwohnerzahl der Vereinigten Staaten. Warum sollten wir uns also Sorgen um die radikalen 15 bis 25 Prozent machen? Weil es die Radikalen sind, die töten. Weil es die Radikalen sind, die enthaupten und massakrieren.
Wenn man sich die Geschichte anschaut, wenn man sich alle Lektionen der Geschichte anschaut, dann waren die meisten Deutschen friedlich. Dennoch haben die Nazis die Agenda vorangetrieben und als Ergebnis starben 60 Millionen Menschen, fast 14 Millionen in Konzentrationslagern, 6 Millionen waren Juden. Die friedliche Mehrheit war irrelevant.
Wenn man sich Russland ansieht, waren die meisten Russen ebenfalls friedlich, aber die Russen waren in der Lage, 20 Millionen Menschen zu töten. Die friedliche Mehrheit war irrelevant.
Wenn Sie zum Beispiel China betrachten, waren die meisten Chinesen ebenfalls friedlich. Dennoch waren die Chinesen in der Lage, 70 Millionen Menschen zu töten.
Die friedliche Mehrheit war irrelevant.
Wenn man sich Japan vor dem Zweiten Weltkrieg anschaut, waren die meisten Japaner ebenfalls friedlich, und doch konnte sich Japan seinen Weg durch Südostasien metzeln und tötete 12 Millionen Menschen, die meisten mit Bajonetten und Schaufeln.
Die friedliche Mehrheit war irrelevant.
Am 11. September lebten in den Vereinigten Staaten 2,3 Millionen arabische Muslime. Es brauchte 19 Flugzeugentführer, 19 Radikale, um Amerika in die Knie zu zwingen, das World Trade Center zu zerstören, das Pentagon anzugreifen und an diesem Tag fast 3.000 Amerikaner zu töten.
Die friedliche Mehrheit war irrelevant.
Bei all unseren Argumenten und unserem Reden über gemäßigte und friedliche Muslime bin ich froh, dass Sie hier sind, aber wo sind die anderen, die ihre Stimme erheben?

(…) Es ist an der Zeit, dass wir die politische Korrektheit in den Müll werfen, wo sie hingehört.“

Brigitte Gabriel

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Über das Schweigen der Massenmedien (1) Kanada

Ein weiterer Kommentar zum Zeitgeist
aus der Reihe: you can’t make this shit up

Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich ein fortschrittliches Land herunterwirtschaften lässt. Und damit meine ich nicht den völlig destruktiven Kurs der deutschen Bundesregierung und die daraus resultierende und beabsichtigte Deindustrialisierung des Staates. Sondern die Politik der Regierung von Justin Trudeau und des kanadischen Parlaments.

Die desaströse Drogenpolitik der Regierung bringt nicht nur enorme Wellen der Gewalt hervor, sondern auch eine Szenerie, die an die TV-Serie „The Walking Dead“ erinnert. Ich meine nicht die Freigabe von Cannabis, sondern den sorglosen Umgang mit Fentanyl und die daraus folgende epidemische Situation, mit tausenden psychologischer Problemfälle auf den Straßen.
Auch die neuen Regelungen für die Akkreditierung der kanadischen Universitäten sind einer freien Gesellschaft unwürdig, sollen doch ab jetzt nur noch politisch korrekte Universitäten weiterhin zugelassen werden. Und die Produkte dieser Erziehung/Bildung (die Studenten) werden mit Sicherheit den Vorstellungen des Staates entsprechen.
Auch bei den Protesten der Trucker machte die Regierung keine gute Figur, als sie die Konten von einiger Demonstranten und Wortführern sperren ließ.
Und auch die Bill-16, ein Gesetz zur Regulierung von Sprache, das gegen die freie Rede gerichtet ist, spricht weder für ein liberales Land, noch für liberale Politik, obwohl Justin Trudeau einer liberalen Partei angehört.
Aber wer das Parteiprogramm der freien liberalen Partei in Deutschland gelesen hat, kann sich denken, dass es mit einer liberalen Politik nicht weit her sein muss, nur weil sich eine Partei „liberal“ nennt. In der Wirtschaft wird so etwas häufig mit Etikettenschwindel umschrieben.
Wie in Deutschland, sind auch die kanadischen Liberalen nur noch Schatten ihrer alten Partei.
Das alles sind Anzeichen, für einen linken Totalitarismus, der bis jetzt noch in seinen Kinderschuhen steckt.

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Tomas Kubelik – Wie Gendern unsere Sprache verhunzt [Vortrag]

Rating:

Dem aufmerksamen Beobachter des Zeitgeistes ist es mit Sicherheit aufgefallen, dass die Versuche, unsere Sprache zu manipulieren, ausschließlich aus dem politisch linken Spektrum stammen. Umschrieben wird dann immer es mit „politischer Korrektheit“, also eine Korrektur im politischen Sinne.

Von diesem Standpunkt aus betrachtet, erklärt es sich von selbst, dass jeder, der nicht damit  einverstanden ist, wie unsere Sprache verändert werden soll, aus Sicht dieser Linken „rechts“ sein muss. Dies ist allerdings ein logischer Fehlschluss. Denn man muss nicht rechts sein, um sich dem Sprachdiktat dieser Kulturmarxisten widersetzen zu wollen.

In seinem Vortrag „Wie Gendern unsere Sprache verhunzt“ erklärt Dr. Tomas Kubelik nicht nur ausführlich, was das Generisches Maskulinum ist, sondern auch, warum die türkische Gesellschaft (die das generische Maskulinum nicht kennt) besonders gleichberechtigt sein müsste, wenn die feministische Linguistik wirklich sowas wie eine Wissenschaft wäre und nicht nur eine politische, genauer gesagt, eine identitätspolitische Ideologie.

 

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politische Schlagworte (3) Schuldunfähigkeit

In diesem dritten Teil der Serie über Wording und den politischen Kampf mit Begriffen, und über Zuschreibungen von psychologischen Störungen, um den politischen Gegner zu diskreditieren, möchte ich das Thema einmal umdrehen und von einer anderen Seite betrachten.

Mittlerweile gibt es allein in Deutschland unzählige Fälle, bei denen ein eingewanderter Täter seine Opfer aus heiterem Himmel mit einem Messer (oder einer anderen Waffe) angegriffen hat. Sehr oft war danach in den Massenmedien zu lesen, dass der Täter eine psychische Störung hat und aus diesem Grund schuldunfähig sei.

Inzwischen passieren diese Taten nahezu täglich. Und die Täter kommen wegen einer angeblichen psychischen Störung nicht vor Gericht. Inzwischen sollte man Zweifel daran haben, welche dieser Taten wirklich in diese Kategorie gehören. Oder ob hier vielleicht von politischer Seite ein Interesse besteht (welches mit Druck auf juristische Institutionen umgesetzt wird), die Fehler der falschen Migrationspolitik, der diese Kriminalfälle zuzurechnen sind, zu vertuschen. Die Grenze zwischen Schuldfähigkeit und Schuldunfähigkeit verschwimmt nach und nach in einem Umfeld, aus politischer Agenda, Propaganda und dem Missbrauch medizinischer Autorität für politische Ziele.

 


Eine  Diagnose über das Hijacking von Begriffen in (mehreren) Teilen.

skynetblog.de schuldunfähigkeit

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[Zitat] Milton Friedman über Einwanderung und Wohlfahrtsstaat

„Warum war freie Einwanderung [in die USA] vor 1914 eine gute Sache und warum ist freie Einwanderung heute eine schlechte Sache? Nun, es gibt einen Grund, weshalb diese Antwort richtig ist. Es gibt einen Grund, warum freie Einwanderung in dem Sinne, wie wir sie vor 1914 hatten, heute nicht möglich ist. Warum nicht?

Weil es eine Sache ist, eine freie Einwanderung in den Arbeitsmarkt zu haben, es ist eine andere Sache, eine freie Einwanderung in den Wohlfahrtsstaat zu haben und man kann nicht beides haben.

Wenn Sie einen Wohlfahrtsstaat haben, wenn Sie einen Staat haben, in dem jedem Einwohner ein bestimmtes Mindesteinkommen oder ein Existenzminimum versprochen wird, unabhängig davon, ob er arbeitet oder nicht, ob er es produziert oder nicht, nun, dann ist das wirklich eine unmögliche Sache.

Wenn man eine freie Einwanderung hat, so wie wir sie vor 1914 hatten, dann haben alle profitiert. Die Leute, die hier waren, haben profitiert.  Die Leute, die kamen, profitierten. Denn niemand würde kommen, wenn er oder seine Familie nicht glaubte, dass es ihnen hier besser gehen würde als anderswo. Und die neuen Einwanderer boten zusätzliche Ressourcen, boten zusätzliche Möglichkeiten für die Menschen, die schon hier waren.

So können alle gegenseitig davon profitieren. Aber andererseits, wenn man unter Voraussetzungen kommt, in denen jede Person Anspruch auf einen prozentualen Anteil an einem Topf hat, um das extreme Beispiel zu nehmen, oder sogar auf ein niedriges Niveau des Topfes, dann ist der Effekt dieser Situation, dass freie Einwanderung eine Reduzierung aller auf das gleiche einheitliche Niveau bedeuten würde.

Natürlich übertreibe ich, es würde nicht ganz so weit gehen, aber es würde in diese Richtung gehen, und es ist diese Wahrnehmung, die die Menschen dazu bringt, Werte anzunehmen, die auf den ersten Blick inkonsistent erscheinen.

Betrachten wir zum Beispiel das offensichtliche, unmittelbare, praktische Beispiel der illegalen mexikanischen Einwanderung. Diese mexikanische Einwanderung über die Grenze ist eine gute Sache. Sie ist eine gute Sache für die illegalen Einwanderer. Sie ist eine gute Sache für die Vereinigten Staaten. Es ist eine gute Sache für die Bürger des Landes. Aber sie ist nur so lange gut, wie sie illegal ist.

Betrachten wir zum Beispiel das offensichtliche, unmittelbare, praktische Beispiel der illegalen mexikanischen Einwanderung. Diese mexikanische Einwanderung über die Grenze ist eine gute Sache. Sie ist eine gute Sache für die illegalen Einwanderer. Sie ist eine gute Sache für die Vereinigten Staaten. Es ist eine gute Sache für die Bürger des Landes. Aber sie ist nur so lange gut, wie sie illegal ist.

Das ist ein interessantes Paradoxon, wenn man darüber nachdenkt. Solange es illegal ist, haben die Leute, die hierher kommen, keinen Anspruch auf Sozialhilfe, sie haben keinen Anspruch auf Sozialversicherung, sie haben keinen Anspruch auf all die anderen Myriaden von Leistungen, die wir aus unserer linken Tasche in unsere rechte Tasche stecken.
Sie nehmen Jobs an, die die meisten Einwohner dieses Landes nicht annehmen wollen. Sie stellen den Arbeitgebern Arbeitskräfte zur Verfügung, die sie nicht bekommen können, sie sind harte Arbeiter, sie sind gute Arbeiter.

Und sie sind eindeutig besser dran. Wenn Sie jemals wissen wollen, wie die Menschen sind, was sie bevorzugen, ist das sicherste Zeichen, wie sie mit ihren Füßen abstimmen. Und es gibt keinen Zweifel, wie die Braceros abstimmen. Sie entscheiden sich dafür, die Grenze mit den Füßen, auf den Füßen oder auf jede andere Weise zu überqueren, die sie können.
Den Medien nach, zu Tausenden und vielleicht zu Millionen, soweit ich weiß.“

Milton Friedman

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politische Schlagworte (2) politische Pathologisierung

Was die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der sogenannten Flüchtlingskrise unternimmt, sei einfach nur verrückt, so der ehemalige US-amerikanische Präsident Donald Trump im Jahr 2015 in einem Interview.

Donald Trump wiederum wurde in den Medien häufig vorgeworfen, er würde an einer Persönlichkeitsstörung (Cluster B) leiden, oder anders gesagt, er sei ein ausgeprägter Narzisst.

Menschen, selbst solche mit der nötigen fachlichen Expertise für eine Diagnose, fühlten sich plötzlich berufen, in der Öffentlichkeit ihre Ferndiagnosen zu verkünden. Dies ist ein Verstoß gegen die ethischen Standards von Psychiatern und Psychologen. Aber für die gute Sache, mit der man sich letzten Endes gemein macht, geht die Ethik schneller über Bord, als man „Ferndiagnose“ oder „Flüchtlingskrise“ sagen kann. Fünfzehn Minuten Ruhm für jeden.


Eine  Diagnose über das Hijacking von Begriffen in (mehreren) Teilen.

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Wolfgang Meins über die Wirtschaftlichkeit des identitätspolitischen Antirassismus [Zitat]

„(…) Wie v.a. die Entwicklung in den USA und Kanada lehrt, gelingt es den identitätspolitischen Antirassisten nicht nur, an den Universitäten Fuß zu fassen, sondern auch, sich von dort auszubreiten, Medien und strategisch wichtige Einrichtungen zu dominieren und zahlreiche Brückenköpfe zu etablieren, etwa als Gleichstellungs- oder Rassismus-Beauftragte. Mag früher vielleicht die Annahme vorgeherrscht haben, dass sich diese Beauftragten irgendwann selbst überflüssig machen, muss das heute als eine geradezu idyllisch anmutende Fehleinschätzung beurteilt werden. Denn trotz aller Gleichstellungserfolge ist genau das Gegenteil der Fall. Zum einen, weil niemand sich durch sein Tun freiwillig in die Beschäftigungslosigkeit befördert, und zum anderen, weil es um Macht und Einfluss geht, die man nicht freiwillig wieder aus den Händen gibt. Da hilft es, dass die Identitätspolitik immer irgendein Problem aus dem Hut zu zaubern vermag, hält sie doch alle unsere bestehenden Institutionen ihrem Wesen nach für rassistisch, diskriminierend oder sexistisch.

 

Das mittlerweile umgekehrt proportionale Verhältnis zwischen dem institutionalisierten Antirassismus einerseits und dem tatsächlich bestehenden gesellschaftlichen Rassismus andererseits wird auch deutlich anhand der eingangs erwähnten „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ und deren Geschichte. Zunächst ging es bloß um den 21. März, der an die Ereignisse von Sharpeville in Südafrika 1960 erinnern sollte, wo 69 Teilnehmer einer Massen-Protestaktion gegen das südafrikanische Apartheid-Regime den Tod fanden. Sechs Jahre danach rief die UNO einen entsprechenden Gedenktag aus. Ab 1979 wurde dieser Tag dann bereits im Rahmen einer Internationalen Woche gegen Rassismus ausgerichtet, aus der 2008 schließlich die Internationalen Wochen gegen Rassismus wurden. Um deren Ausrichtung kümmert sich in Deutschland übrigens eine 2014 eigens zu diesem Zweck gegründete Stiftung. (…)

 

skynetblog.de

 

Auch die seit zwei Jahren amtierende „Beauftragte für Migration, Integration und Antirassismus“ am Hamburger Universitätsklinikum (UKE) konstatiert in ihrem Beitrag zunächst, dass es im Klinikum eine lange Tradition gebe, die Vielfalt von Mitarbeitern und Patienten zu berücksichtigen und dass in Deutschland während der vergangenen Jahre durchaus Fortschritte in der Integrationspolitik erzielt worden seien. Die angebliche Notwendigkeit ihrer neu geschaffenen Position wird dann vorrangig mit US-amerikanischen Rassismus- und Diskriminierungsstudien begründet. Auch wenn ihr Beitrag vergleichsweise verhalten formuliert ist, schimmert doch ein weiterer unseliger Bestandteil konsequenter Identitätspolitik durch: Jeder Migrant, der sich schikaniert fühlt, hat recht. Auch sie wird sich natürlich nie abschaffen wollen, sondern im Gegenteil zu gegebener Zeit für den weiteren Ausbau ihrer Dienststelle trommeln und dazu auf noch vorhandene Ungleichheiten verweisen – z.B. zu viele ungelernte Hilfskräfte mit Migrationshintergrund und zu viele Ärzte ohne. Ihr Anliegen wird auf offene Ohren treffen, denn „Vielfalt“ ist als Bereicherung zu empfinden – vorrangig von denen ohne relevanten Migrationshintergrund. Ohne stete propagandistische Belehrung auf unterschiedlichen Kanälen wird das freilich kaum gelingen.“

Wolfgang Meins

 

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