[Zitat] Richard Dawkins über einzigartige Gewöhnlichkeit

„Wir werden sterben, und deshalb sind wir die Glücklichen. Die meisten Menschen werden nie sterben, weil sie nie geboren werden. Die potenziellen Menschen, die an meiner Stelle hätten hier sein können, die aber tatsächlich nie das Licht der Welt erblicken werden, sind zahlreicher als die Sandkörner Arabiens. Sicherlich gibt es unter diesen ungeborenen Geistern größere Dichter als Keats, größere Wissenschaftler als Newton. Wir wissen das, weil die Menge der möglichen Menschen, die unsere DNA zulässt, die Menge der tatsächlichen Menschen so massiv übersteigt. Angesichts all dieser erstaunlichen Möglichkeiten, sind es Sie und ich, in unserer Gewöhnlichkeit, die hier stehen.“

Richard Dawkins

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Der Sokal Squared Skandal und die Pseudowissenschaft

Der sogenannte Sokal Squared Skandal, im englischen oft auch Grievance Studies affair genannt, also Jammer Studien Affäre, hat einen erheblichen Mangel an wissenschaftlicher Integrität in einigen Bereichen aufgezeigt und den ideologischen Bias von einigen Institutionen, Fachmagazinen und Wissenschaftlern (“Wis-sen-schaft-lern”) mehr als deutlich belegt.

Peter Boghossian (Philosoph), Helen Pluckrose (Journalistin) und James Lindsay (Mathematiker) haben mit ihrem Hoax, in bester Tradition eines Till Eulenspiegels, teile der Gender Studies als eine Cargo Kult Wissenschaft entlarvt. Sie konnten zeigen, dass es zwar der Form nach richtiges handeln (Beispiel: Peer Review Verfahren) gab, aber am Ende kam nichts Brauchbares dabei heraus, nur ideologischer Unsinn. Es landete also kein Flugzeug.

Die drei haben sich 20 völlig sinnlose Artikel ausgedacht und unter falschen Namen bei verschiedenen, u.a. sehr renommierten wissenschaftlichen Fachzeitschriften eingereicht, von denen vier nach monatelanger Prüfung (Peer-Review) sogar veröffentlicht wurden. Drei weitere Artikel wurden zur Veröffentlichung angenommen, aber der Hoax wurde vorher aufgedeckt und kam an die Öffentlichkeit, bevor weitere Aufsätze veröffentlicht werden konnten.

Der Kaiser trägt keine Kleider …

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